Emission

Zur Bereitstellung einer gewünschten Nutzenergie benötigt ein BHKW-Modul, bedingt durch das Prinzip der Wärme-Kraft-Kopplung, einen optimal niedrigen Primärenergieeinsatz (Ergas). Damit entstehen bei der Erdgasverbrennung im Modul geringere Mengen Abgas.

Zusätzlich werden wirksame Abgas-Katalysatoren die umweltschädlichen Bestandteile NOx, CO und Kohlenwasserstoffe des Abgases in unschädliche Bestandteile umgewandelt.

Konventionelle Großkraftwerke haben einen elektrischen Wirkungsgrad von 30 - 35 %. Auch moderne Kohlekraftwerke können nur einen Wirkungsgrad von 42 % erzielen. Ein Großteil der Wärme wird ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung werden die Energieressourcen effizienter genutzt. Die anfallende Abwärme wird ausgekoppelt und in Form von nutzbarer Wärme in Nahwärmenetze gespeist. Durch diese Technik sind Wirkungsgrade bis zu 90 % möglich (Abb. 1). Durch diese hoch effiziente Ausnutzung der Primärenergie entstehen bis zu 59 % weniger Treibhausgase als bei herkömmlichen Großkraftwerken (Abb. 2).  

Abbildung 1
Abbildung 2